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Mission (Im)possible

von | Mai 7, 2020 | 0 Kommentare

Kadertransfer ins Ausland

Wer von einem Unternehmen ins Ausland geschickt wird, tut gut daran sich auf die Zieldestination gut vorzubereiten. Der Entsandte wird so zu einer echten Investition. Es gibt keinen Zweifel darüber, dass die Globalisierung immer mehr Mobilität in der sonst schon hektischen Businesswelt voraussetzt. Human Resource Management muss bei diesem Prozess nicht nur eine entscheidende Rolle einnehmen, sondern soll proaktiv und mit Umsicht im Sinne der Unternehmenszielsetzungen wirken.

 

Investition kein Kostenfaktor

Die Entsendung von Mitarbeitenden ist keinesfalls nur ein Akt, den es zu bewältigen gilt, sondern eine höchst delikate Aufgabe will man sie zum Erfolg führen. Eine Entsendung ist als Investition und nicht als Kostenfaktor für das Unternehmen zu betrachten. Viele Entsendungen gehen deshalb schief, weil gerade diese Einstellung schlichtweg fehlt. Ebenso zeigt sich ganz deutlich, dass die Entsendung von Mitarbeitenden nicht nur ein Thema bei grossen, multinationalen Firmen ist, sondern genauso bei kleineren und mittleren Unternehmen, die sich weltweit zu positionieren versuchen. Grundsätzlich kann ein internationaler Einsatz unabhängig von Position, Ausbildung oder Qualifikation erfolgen. Die Entsendung von Führungspersönlichkeiten steht aber immer noch im Vordergrund. Meistens gilt es, die Unternehmensstrategie im Ausland genauso durchzusetzen wie am Hauptsitz. Vier Problemkreise sind wesentlich, die harmonisiert werden müssen: Business-Kompetenz, interkulturelle Kompetenz, Integration im jeweiligen Land und die eigentliche Planung, Logistik und Administration, die hinter allem steht.

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Interkulturelle Kompetenz

Es ist mehr als verständlich, dass die Business-Kompetenz der Person für die meisten Unternehmen das allein selig machende Kriterium für die Rekrutierung ist. Doch der lokale, äusserst erfolgreiche Manager hat damit noch kein Freibillett für den ebenso erfolgreichen Einsatz im Ausland gepachtet. Die interkulturelle Kompetenz ist gleichwertig zu gewichten und in die Auswahlkriterien miteinzubeziehen. Da helfen sicher so genannte «Cultural Assessment Tools», um der Gewissheit etwas näher zu kommen. Nicht zu vergessen sind aber auch die deutlichen Unterschiede bezüglich der Unternehmenskulturen im jeweiligen Land, welche den ausländischen Führungskräften zu schaffen machen.So genannte Vorbereitungsprogramme helfen hier sehr, sich auf die Gepflogenheiten und Eigenheiten des Einsatzlandes einzustellen und sich auch mehr Faktenwissen anzueignen. Gewiss ist nicht jeder Entsandte in der Lage, die Fremdsprache so einzusetzen, wie er es sonst gewohnt ist. Intensivkurse, nicht nur fachlich, sondern auch umgangssprachlich, sind als Vorbereitung äusserst hilfreich.

Einfluss des Lebenspartners

Die nächste Hürde stellt die Integration im Einsatzland dar. Der Entsandte und die begleitende Familie müssen sorgsam auf die Entsendung vorbereitet werden. Denn einmal im Lande angekommen, bleibt dem Manager kaum Zeit für die Erledigung von vielen, zuerst als Nebensächlichkeit empfundenen, persönlichen Aufgaben und Pflichten, die für eine Neuansiedlung und das Wohlbefinden der Familie so wichtig sind. Nicht zu vergessen sind der Ehe- oder Lebenspartner und die Kinder, die leider oftmals viel zu wenig in den Prozess einbezogen werden. Die Erfahrung zeigt, dass der Lebenspartner den grössten Einfluss auf Scheitern oder Gelingen eines Auslandeinsatzes hat. Er muss deshalb möglichst auf allen Stufen der Entsendung berücksichtigt werden, denn heute arbeiten meistens beide Partner. Dies ist umso wichtiger, wenn es um einen längerfristigen Einsatz geht.

Überraschungen vermeiden

Das Fundament für eine geglückte Entsendung heisst Planung, Logistik und Administration. Alles, was man im Vorfeld einer Entsendung planen und erledigen kann, sollte auch getan werden: Einholen von Aufenthalts- bzw. Arbeitsbewilligung, Haussuche, Wahl der richtigen Schule für die Kinder. Darauf spezialisierte Unternehmen können mit ihrer Erfahrung viel Vorarbeit leisten, die Entsandten im ganzen Prozess begleiten und viele unangenehme Überraschungen vermeiden.

Relocation-Profis einbeziehen

Wie bereits aufgezeigt, ist die Planung das A und O einer Entsendung. Viele Parameter spielen eine Rolle, die professionell vorbereitet und aufeinander abgestimmt werden müssen. Eine Entsendung auf gut Glück wird in jedem Fall scheitern. Professionelle Expatriates- oder Relocation-Beratungsfirmen besitzen eine grosse Erfahrung und machen das «Investment» zu einem sicheren Erfolg. Leider werden auch im heutigen, komplexen Businessumfeld noch viele Experimente in Kauf genommen, was im Einzelfall jeweils verheerende Auswirkungen nicht nur für den Entsandten und seine Familie, sondern auch für das Unternehmen haben kann. Auch ist es nicht unwesentlich, die zeitlichen Aspekte zu berücksichtigen. So dauert es zum Beispiel in der Schweiz je nach Kanton zwei Wochen bis drei Monate, um eine Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligung zu erhalten. Es ist deshalb äusserst wichtig, dass jemand den ganzen Überblick über die Entsendung beziehungsweise die verschiedenen Problemkreise hat. Es erstaunt nicht, dass heute noch jede dritte Entsendung scheitert. Folgende Fragen sind zwingend zu beantworten:

  • Wie steht es mit den «Cost of Living» im entsprechenden Land?
  • Welche Expatriates Politik hat mein Arbeitgeber? Was wird bezahlt, wofür muss ich selber aufkommen?
  • Was heisst das bezüglich Steuern, und wie sieht es mit der Pensionskasse aus?
  • Wie bin ich im Lande versichert, und was muss ich dafür aufwenden?
  • Welche Schulen sind für die Kinder am besten?
  • Wer hilft mir z.B. bei Vertragsabschlüssen für Versicherung, Bankkonto, Telefon oder im Umgang mit Handwerkern?
  • Wie verzolle ich mein Privatauto?
  • Wer hilft auch bei ganz «kleinen» Sorgen (24-Stunden-Helpline)?

Entsendung erfolgreich

Wer im Human Resource Management die Balance zwischen den vier Problemkreisen findet und sie konsequent umsetzt, macht den Entsandten zu einer echten Investition und die Entsendung zu einer Mission possible.

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